Handwerk und Energiewende im Gebäudesektor Image
Quelle: Kadmy - Fotolia

Mit der Energiewende will die Bundesregierung die Energieversorgung bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend kohlenstoffarm gestalten. Dazu gehört neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien auch eine deutlich verbesserte Energieeffizienz im Gebäudebestand. Der Wärmebedarf des Gebäudebestandes soll langfristig bis 2050 nahezu klimaneutral bereitgestellt werden. Hierfür ist eine Verdoppelung der energetischen Sanierungsrate von jährlich etwa 1 auf 2 Prozent erforderlich. Das Projekt untersucht vor diesem Hintergrund welche Rahmenbedingung geschaffen werden müssen, um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Hierunter fällt unter anderem eine tiefgreifende Analyse der bestehende Hemmnisse und Potentiale im Handwerk und in der Gebäude-Energie-Beratung. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Vereinfachung und Zusammenführung der Förderung erörtert, um einerseits die Komplexität für Eigentümer und Investoren bei der Antragstellung zu verringern und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierungen zu verbessern. Hierbei spielt auch das Mietrecht eine Rolle, welches hinsichtlich seiner Verbesserungspotentiale im Rahmen der energetischen Modernisierung unter Einbeziehung sowohl der Vermieter als auch der Mieter untersucht wird.

Laufzeit: 07/2014 bis 02/2017

Auftraggeber: Schwäbisch Hall Stiftung

Projektpartner

  • ifh Göttingen – Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk

Ansprechpartner